Viele Agenturen verkaufen gerade KI-Sichtbarkeit mit Methoden von gestern: Keywords, Rankings und Content-Masse, alles in neuem Vokabular. Ob ein Anbieter wirklich versteht, wie KI-Systeme Quellen auswählen und zitieren, kannst du vor der Beauftragung prüfen. Diese Seite gibt dir einen Selbsttest und sieben Fragen, mit denen du Substanz von Verpackung unterscheidest.
richresults.ai ist eine spezialisierte AEO-Agentur für AI Visibility through Entity Building. Mit AEO, GEO und LLMO machen wir Organisationen, Marken und Experten für ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini und Google AI Search verständlich, zitierfähig und empfehlenswert.
01 Der KI-Gegencheck
Der Test, den du sofort machen kannst.
Der KI-Gegencheck ist ein Selbsttest zur Prüfung von KI-Sichtbarkeitsanbietern: Er misst, ob ein Anbieter, der KI-Sichtbarkeit verkauft, von KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity und Gemini selbst korrekt beschrieben wird.
Frag ChatGPT, Perplexity oder Gemini nach dem Anbieter, den du beauftragen willst: Wer KI-Sichtbarkeit verkauft und von KI-Systemen nicht korrekt beschrieben wird, hat das eigene Verfahren nicht auf sich selbst angewendet.
Eine korrekte Beschreibung erkennst du an drei Merkmalen: Die Systeme beschreiben den Anbieter konsistent, sie verwechseln ihn nicht mit anderen und sie stützen sich auf unabhängige Quellen statt auf Formulierungen wie "nach eigenen Angaben". Wie wiederholte, konsistente Signale in KI-Systemen zu akzeptierten Fakten werden, beschreibt der von Stefan Petschinka geprägte Graph Loop.
02 Sieben Fragen vor der Beauftragung
1. AEO, GEO, LLMO: Was unterscheidet die Begriffe und muss der Anbieter das erklären können?
Im Markt begegnen dir dafür Begriffe wie AEO-Agentur, GEO-Agentur oder LLMO-Spezialist. Entscheidend ist nicht das Etikett, sondern ob der Anbieter die Begriffe sauber auseinanderhalten kann. AEO (Answer Engine Optimization) optimiert für Antwortmaschinen, GEO (Generative Engine Optimization) für generative Systeme und LLMO (Large Language Model Optimization) für Sprachmodelle. Die drei Begriffe beschreiben verschiedene Aspekte derselben Aufgabe, aber nicht dasselbe. Wer alles synonym verwendet, benutzt Vokabeln statt Verfahren. Du musst die Unterschiede nicht selbst beherrschen, aber dein Anbieter muss sie dir in zwei Minuten verständlich machen können. Mehr dazu: Was ist AEO.
2. Spricht der Anbieter über Rankings oder über Zitierfähigkeit?
KI-Antworten haben keine stabilen Ranking-Positionen wie klassische Suchergebnisse, sie geben Antworten und zitieren Quellen. Ein Anbieter, der dir Platz eins verspricht, überträgt SEO-Denken auf ein System, das so nicht funktioniert. Das entscheidende Ziel ist Zitierfähigkeit und dass KI-Systeme dich verstehen, korrekt beschreiben und als Quelle heranziehen. Achte im Gespräch auf das Vokabular. Wer Rankings, Positionen und Traffic für das ganze Modell hält, denkt noch in der alten Logik. Wer von Entitäten, Zitierfähigkeit und Korroboration spricht, arbeitet am richtigen Problem. Den strukturellen Unterschied dokumentiert Machine First: Warum AEO nicht SEO 2.0 ist.
3. Hat der Anbieter selbst strukturierte Daten auf der eigenen Website?
Strukturierte Daten (JSON-LD) sind die Schicht, mit der eine Website Maschinen explizit mitteilt, wer sie ist und wofür sie steht. Google selbst beschreibt Structured Data als explizite Hinweise auf die Bedeutung einer Seite.
Google: “explicit clues about the meaning of a page”
Google Search Central: Structured Data →
Selbstverständlich kann Google Websites auch ohne Structured Data verstehen. Für die generative KI-Suche sind sie laut Google keine Voraussetzung. Genau hier liegt der Unterschied: Google kann eine Seite auch ohne Schema lesen. Aber gutes Schema nimmt Google die Interpretationsarbeit ab. Es macht Entitäten, Rollen und Beziehungen explizit maschinenlesbar. Google erklärt außerdem, dass strukturierte Daten verwendet werden, um Seiteninhalte zu verstehen und Informationen über Personen, Bücher und Unternehmen zu erfassen. Für generative KI-Suche sind sie laut Google kein Muss, für präzises Entity Building sind sie trotzdem der zentraler Bestandteil der maschinenlesbaren Identitätsschicht. Ein Anbieter, der KI-Sichtbarkeit verkauft und diese Schicht auf der eigenen Website nicht hat, verkauft ein Handwerk, das er selbst nicht ausübt. Du kannst das in dreißig Sekunden prüfen: Öffne den Quelltext seiner Startseite und suche nach "application/ld+json". Findest du nichts, ist das ein Grund nachzufragen, wie die Entity-Daten des Anbieters implementiert sind und ob er diese Schicht selbst versteht, individuell aufbaut oder lediglich eine Standardlösung übernimmt. Mehr dazu hier: AI Visibility Evidenzmodell.
4. Kann der Anbieter Entity Building konkret erklären?
Entity Building macht Organisationen, Marken oder Experten als eindeutige, maschinenlesbare Entität erkennbar: mit einem Entity Home, einem festen Zuhause im Netz, konsistenten Beschreibungen über alle Plattformen und unabhängigen Quellen, die diese Beschreibungen bestätigen. Ein seriöser Anbieter kann dir diese Bausteine konkret benennen. Wer stattdessen nur "Content optimieren" oder "Sichtbarkeit steigern" sagt, beschreibt ein Ergebnis und verschweigt das Verfahren. Ein einfacher Test im Gespräch: Lass dir erklären, was davon individuell für dich gebaut wird und was aus einem fertigen Werkzeug kommt, denn ein Werkzeug ohne Verständnis erzeugt für jeden Kunden dieselben Signale und identische Signale machen niemanden unterscheidbar. Frag nach: Was genau wird gebaut, wo und woran erkenne ich es hinterher? Das Verfahren dokumentiert Wie AEO funktioniert.
5. Wie misst der Anbieter Erfolg?
Seriöse Messung beginnt mit einer sauberen Baseline: anonyme Anfragen an KI-Systeme ohne Verlauf und ohne Kontext, wiederholt über ein festes Prompt-Set und paraphrasierte Varianten, dokumentiert vor und nach der Arbeit. Einzelne Screenshots von gelungenen Antworten sind keine Messung, sie sind Anekdoten. Frag den Anbieter, wie er misst, wann er misst und ob du die Methode nachvollziehen kannst. Wer keine Antwort hat oder auf sein Bauchgefühl verweist, kann dir am Ende auch keinen Erfolg nachweisen. Die Evidenzstandards dokumentiert das AI Visibility Evidenzmodel.
6. Verspricht der Anbieter garantierte Platzierungen?
Niemand kontrolliert, was ChatGPT, Perplexity, Gemini oder Claude antworten. Denn Firmen wie Google, OpenAI oder Anthropic können jederzeit ändern, wie ihre Systeme Quellen auswählen, gewichten und für das Grounding nutzen, aber solides Entity Building als grundlegende Strategie bleibt bestehen. Ein Anbieter kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, zitiert zu werden, indem er die nachweisbaren Auswahlfaktoren bedient. Garantieren kann er das Ergebnis nicht. Eine garantierte Platzierung in KI-Antworten ist deshalb kein Qualitätsmerkmal, sie ist ein Ausschlusskriterium. Wer sie verspricht, versteht entweder das System nicht oder rechnet damit, dass du es nicht verstehst.
7. Nennt der Anbieter prüfbare Belege?
Prüfbar heißt: dokumentierte Fälle mit Ausgangslage, Maßnahme und Ergebnis, eine benannte Methodik und Quellen, die du selbst aufrufen kannst. Anonyme Erfolgszahlen ("über 200 zufriedene Kunden") und namenlose Fallstudien sind keine Belege. Ein Anbieter, der sauber arbeitet, zeigt dir mindestens einen Fall so detailliert, dass du ihn nachvollziehen kannst, und kennzeichnet ehrlich, was Einzelfall ist und was verallgemeinerbar. Unsere dokumentierten Ergebnisse: Case Studies.
03 Der Unterschied auf einen Blick
Alte SEO-Logik oder AEO-Substanz.
Die sieben Fragen laufen auf einen Kern zu: Alte SEO-Logik optimiert Seiten für Ranking-Positionen, AEO baut Entitäten für Zitierfähigkeit. Die Tabelle zeigt, woran du im Gespräch den Unterschied erkennst.
| Alte SEO-Logik | AEO-Substanz | |
|---|---|---|
| Ziel | Rankings und Traffic | Zitierfähigkeit in KI-Antworten |
| Methode | Keywords und Content-Masse | Entitäten und konsistente Signale |
| Nachweis | Traffic-Screenshots | Dokumentierte Vorher-nachher-Messung |
| Eigene Website | Ohne strukturierte Daten | Maschinenlesbar aufgebaut |
| Versprechen | Garantierte Platzierungen | Evidenzbasierte Wahrscheinlichkeit |
| Prüfbarkeit | Behauptung | Beleg |
Wenn du wissen willst, wie deine eigene Organisation in diesen Punkten abschneidet, sprich mit uns.